Club Loreley - Schutzengruppe

Präsident:: Peter Biller
Vize Präsident: Ernst Stader
Sekretär: Rolf Rocker
Kassierer: H. Dieter Keuthen
Statistikbeauftragter: Rob Rocker
Schießwart:: Joe Friedrich
Wer Sind Wir?
Der Loreley-Schützenverein ist eine Untergruppe des Deutsch-Kanadischen Klubs Loreley und richtet sich nach den Statuten des Klubs Loreley und besonderen Vorschriften und Regeln des Schießsportprogramms. Unsere Mitglieder widmen sich dem Scheibenschießen. Jedes Klubmitglied, das über einen einwandfreien Leumund verfügt und mindestens 14 Jahre alt ist, kann der Schützengruppe beitreten.
Der Mitgliedsbeitrag Beitrag ist $50.00 und für Jugendliche $30.00. Dieser Beitrag berechtigt jedes Mitglied, sich an einer der folgenden Kategorien zu beteiligen. Gewehrschießen, Pistolenschießen, oder spezielles
Seniorenschießen.
Das Schießsportprogramm orientiert sich an den Vorschriften und Regeln, die der Schützenverband von Kanada (Shooting Federation of Canada ) festgelegt hat. Bei der Teilnahme an Wettkämpfen im Rahmen des
Programms des Schützenverbands von Kanada müssen die Regeln des Verbands unbedingt befolgt werden. Unsere Zusammenkünfte finden jeden Donnerstag von 19:30- 22:00 Uhr und jeden Sonntag von 10:00-12:00
Uhr. statt. Unsere Saison beginnt im April und wird dann während der Sommerpause für vier Monate unterbrochen. Wir treffen uns dann wieder nach dem Labour Day im September. Für weitere Auskünfte setzen Sie sich bitte mit dem Leiter der Schützengruppe Peter Biller in Verbindung: Peter Biller

Wie geht die Sache vor sich?
Im Club Loreley wird der sogenannte 10m-Luftgewehr-Wettkampf praktiziert Bei diesem Wettkampf handelt es sich um eine Olympische Disziplin, die im Folgenden kurz erläutert wird:
Das Schießen erfolgt im Stehen, und zwar im Klubsaal. Die Schießscheiben (s.u.) befinden sich in 10 Meter Entfernung vom Schützen. Moderne Luftgewehre sind in der Lage, genau und akkurat zu schießen. Dieses ist
äußerst wichtig, da der Mittelpunkt der Zielscheibe nur einen Durchmesser von 0,5 mm hat!

Der Schießplatz

Großaufnahme von der Schießscheibe
Die Luftgewehre sind verhältnismäßig teuer. Einige wurden von Klubmitgliedern zum Gebrauch der Schützengruppe gespendet. Das Luftgewehr muss nach jedem Schuss neu geladen werden., und zwar durch das Knicken des Kolbens, oder eines Seitenhebels. Auf diese Weise öffnet sich die Kammer für die winzige Bleikugel. Beim Betätigen des Hebels wird durch die in einer Druckkammer komprimierte Luft ein einziger Schuss abgefeuert.
Selbstverständlich besteht der Zweck darin, so dicht wie möglich den inneren Ring zu treffen. Ein Treffer im bull's-eye (genau in der Mitte) wird mit 10 Punkten belohnt. Sollte ein Schuss zwischen zwei Ringen landen, wird dieser Schuss nach dem nächsthöheren Ring berechnet. Normalerweise dauert eine Runde mit 10 Schüssen 15 Minuten.. Ein Schießwart eröffnet und beendet stets die jeweiligen Runden, um die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen zu garantieren.
Zu Beginn der ersten Runde wird eine Schießscheibe mit 5 Scheiben (wie oben abgebildet) in 10 Meter entfernt vom Schützen aufgestellt. Jeder Schütze hat 5 Minuten Probeschiessen und feuert dann 2 Kugeln auf jede Zielscheibe ab. Die höchste Punktzahl, die ein Schütze erreichen kann, beträgt 100. Gewöhnlich werden drei Runden geschossen. Somit kann ein Schütze 300 Punkte in einem Durchgang erreichen. In der Abbildung unten können Sie die typische Stellung eines Schützen beim Abfeuern sowie auch den Typ des verwendeten Luftgewehrs betrachten.
Ähnlich wie beim Luftgewehr ist auch der Wettkampf mit der Luftpistole. Die Pistole gleicht einer Handfeuerwaffe und funktioniert praktisch wie ein Luftgewehr. Die Regeln beim Pistolenschießen sind ebenfalls fast gleich wie beim Luftgewehrschießen. Es unterscheidet sich lediglich dadurch, dass beim Abfeuern der Luftpistole nur ein Arm benutzt werden darf. Viele unser Mitglieder wetteifern in beiden Kategorien (Luftpistole u. Luftgewehr).
Jede Runde besteht aus 30 Schüssen laut unserer Regel und ist äußerst anstrengend. Um die Höchstpunktzahl zu erreichen, wird gewöhnlich nur eine Runde geschossen, damit der Schütze seine individuelle Konzentrationsfähigkeit und Treffsicherheit im Verlauf des Wettkampfs steigern kann. Natürlich ist die Ausdauer der einzelnen Mitglieder unterschiedlich und manche Schützen bewältigen sogar drei Runden an einem einzigen Tag! Um eine Saison erfolgreich zu beenden, muss der Schütze im Lauf der Saison 25 Runden (Klub Regeln) durchgeführt haben.
Diese Regeln sind vom KlubLoreley festgelegt worden; und sind nicht die Vorschriften des Kanadischen Schützenverbands.

Mitglieder am Schießstand mit Luftgewehren

Mitglieder beim Abfeuern einer Luftpistole
Geschichte unseres Schützenvereins:
Die Rifle Association wurde 1967 gegründet. Während eines Klub Picknicks hatten einige Mitglieder die Idee, eine Schützengruppe zu bilden. Kurt Wagner ergriff die Initiative und gründete die Loreley Rifle Association Er wurde als Vorsitzender gewählt und hielt diesen Posten für zwei Jahre. 1969 wurde Alfred Mühlbach sein Nachfolger. Darauf folgte von 1970 bis 1974 Ernst Stader, danach wieder Kurt Wagner für drei Jahre. Rolf Rocker leitete die Gruppe 1977 für die nächsten sechs Jahre. Im Jahr 1984 übernahm wiederum Ernst Stader das Amt für fünf Jahre, und dann wieder Rolf Rocker von 1989 bis 1994. In den darauf folgenden neun Jahren war wieder Ernst Stader der Vorsitzende der Schützengruppe und ist es bis zum heutigen Tag. Die Mitgliederzahl war über die Jahre hinweg starken Schwankungen unterworfen der Höchststand betrug 40, der Tiefststand 15 Mitglieder. Zur Zeit besteht die Gruppe aus 22 aktiven Mitgliedern.Unsere Schützengruppe nahm an vielen Wettbewerben teil, sowohl in Ontario mit der Canadian Rifle Association, wie auch in anderen Gegenden von Canada.
Auch trugen wir Wettkämpfe mit anderen Ländern aus, wie Australien und Deutschland. Der Höhepunkt war eine Reise nach Deutschland im Jahr 1974;wir traten gegen vier bekannte Vereine mit ausgezeichneten Schützen an. Ein Verein hatte sogar einen deutschen Meister unter seinen Schützen; es versteht sich von selbst, dass wir gegen diesen Verein nicht sehr gut abgeschnitten haben!
Seit 1973 trägt unser Verein Wettkämpfe mit dem Club Maple Leaf Almrausch aus Ottawa um den O'Connor Pokal aus. Einige Jahre später erwarben wir eine weitere Trophäe, die wir Hermann Kassinger Wanderpokal nannten. Noch heute treten wir jedes Jahr gegen den Club Maple Leaf Almrausch an, abwechselnd in Oshawa und in Ottawa.
